Es ist so laut hier!

In letzter Zeit habe ich immer wieder Kundentermine, die das Problem haben, dass es im meist neu bezogenen Haus oder auch Wohnung zu laut ist. Meist sind es wunderbare offen Räume mit Parkett oder Steinboden, verputzten Wänden, großen Fensterflächen, offenen Galerien etc…. Und wenn dann Besuch da ist und alle um den Tisch sitzen versteht man sein eigenes Wort nicht. Ganz zu schweigen davon, wenn eine Horde Kinder durchs Haus tobt…

Pinterest wohnraum

Was für Möglichkeiten gibt es?

Einfach erklärt: Wenn Schallwellen auf eine harte Oberfläche treffen, werden die Wellen reflektiert. Ziel ist es die Schallwellen durch weiche, offenporige Materialien zu bremsen und zu absorbieren.

1. Möglichkeit – Möblierung

Stoff bezogene Stühle, Sofas mit weichem Bezug ( nicht gerade Leder), Teppiche wirken hier schon. Auch offene Regale nehmen den Schall bereits auf und bremsen die Schallwellen, wenn man aber gerade die aufgeräumte Klarheit in der Möblierung liebt, wird das hiermit schwer.

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2. Möglichkeit – Der Vorhang

Textiles verändert den Raum und das Raumgefühl ungemein. Ich bin selbst jedesmal beeindruckt, wie passende Vorhänge Räume verändern können. Wer jetzt denkt um akustisch eine Wirkung zu erzielen, muss ein schwerer Theater-Samt-Vorhang aufgehängt werden, er irrt. Inzwischen gibt es fantastische Stoffe, leicht und transparent die optimale Werte für die Schalldämmung haben. Gerade in geradlinigen, klaren Räumen mit viel harten Oberflächen und Ecken und Kanten, wirkt so ein weichfließender Stoff wunderbar.

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3. Möglichkeit – Akustikpaneele

Gute Wirkungen kann man auch mit Akustikpaneelen erzielen, die man auch als schöne Wandgestaltung einsetzen kann. Das Prinzip ist, dass ein solches Akustikpaneel in entsprechender Größe mit speziellem Stoff bezogen wird. Auch gibt es die Möglichkeit auf diesen Stoff Fotos (auch Familien- und Urlaubsfotos) drucken zu lassen, somit hat man dadurch auch ein schönes gestalterisches Element im Raum. Ebenfalls gibt es Künstler, die solche Paneele gestalten, dann haben sie ein wunderbares Bild mit dem Effekt, dass die Akustik auch verbessert wird. Allerdings muss bei den Paneelen die Größe zum Raum angepasst werden, damit auch die gewünschte Wirkung entsteht.

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4. Möglichkeit – Akustikdecke

Wenn alles nichts hilft – oder nicht gefällt – kommt man nicht um eine Akustikdecke herum. Die Decke ist in der Regel sehr offenporig (mit Löchern), in denen sich der Schall bricht. Gestalterisch kann dies auch schön gelöst werden, z.B. als hinterleuchtete Decke etc. Alternativ können auch Deckensegel abgehängt werden.

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Das waren jetzt mal ein paar Möglichkeiten wie in Wohnräumen Abhilfe geschaffen werden kann, wenn es einfach zu laut ist.

Herzliche Einrichtungs-Grüße

Jeanette

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