Möbel mit Geschichte…. Egg Chair oder Das Ei

Heute möchte ich euch einen Sessel vorstellen, den ihr vielleicht kennt und für ganz aktuell haltet, der aber schon 57 Jahre alt ist. Es ist der „Egg Chair“, entworfen von Arne Jacobsen im Jahr 1958 (www.fritzhansen.com) . Mit seiner einladenden, sympathischen Form hat sich der Sessel einen Stammplatz im Herzen aller Designliebhaber erobert und gilt heute als einer der begehrtesten Wohnklassiker.

1036 Foto Fritz Hansen

Ein Sessel aus Kunststoff, gefertigt nach modernsten Methoden, futuristisch geformt und doch behaglich und einladend – mit dem „Egg Chair“ versöhnte Arne Jacobsen Moderne und Wohnlichkeit auf die denkbar schönste Weise. Seine genial einfache, auf einer eiförmigen Sphäre basierende Form ist so einprägsam, dass sie sich selbst als Silhouette sofort zu erkennen gibt.

Jacobsen schuf den Sessel 1958 für das von ihm entworfene SAS-Hotel in Kopenhagen, dessen Innenausstattung er von den Möbeln über die Textilien bis hin zum Besteck konsequent durchplante – ein echtes Designhotel zu einem Zeitpunkt, als es dieses Wort noch gar nicht gab. Vieles, was dabei entstand, wurde später zu Klassikern der skandinavischen Nachkriegsmoderne.

 

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Dieses Foto ist übrigens eine Rekonstruktion eines Hotelzimmers von 1958

https://www.youtube.com/watch?v=GPBHED9YINg und hier noch ein Link zu youtube, „Arne Jacobsen und das SAS Hotel Kopenhagen“.

Und hier ein paar Ideen, wie der Sessel in der Wohnung am besten wirkt:

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Der „Egg Chair“ ist ein Sessel mit Ausstrahlung, der Platz braucht, um zu wirken. Als frei stehender Lesesessel oder als edles Einzelstück in der Wohnzimmerecke setzt er einen starken optischen Akzent, zieht die Blicke auf sich und zeigt, dass hier jemand wohnt, der Stil hat und sich etwas gönnt – eine Botschaft, die auch Design-Laien verstehen. Eine entscheidende Rolle spielen dabei Farbe und Material: Wirkt der „Egg Chair“ in leuchtendem Rot wie ein klares Design-Statement, so fügt sich die Variante in cognacbraunem Leder ganz selbstverständlich in klassische Interieurs mit Holz und hellen Farben ein. Und: Nutzt man den „Egg Chair“ nicht als frei stehenden Hingucker, sondern als ganz normalen Sessel neben Sofa und Couchtisch, wirkt er gleich viel dezenter und lässiger.

Herzliche Einrichtungsgrüße – Jeanette

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