2018 #07 Was mich diese Woche beschäftigt hat…

…. der Versuch, mal nichts zu tun.

Eine Woche weg vom Schreibtisch, Auszeit in den Bergen, frische Luft, Skifahren, Sonnenschein, (okay, mit dem Sonnenschein hat es nur teilweise geklappt), mal nicht an die Arbeit denken und in den Tag hinein leben…

Wenn das so einfach wäre! Auch im Urlaub bin ich doch immer am Beobachten und Betrachten von Räumen, wie fühle ich mich dort, wie werde ich von ihnen aufgenommen und welches Gefühl geben sie mir.

Ich nehme euch mal mit durch unser Hotel, welches wirklich sehr schön mit viel Gefühl neu umgebaut und gestaltet wurde – die Planer haben sich hier viele Gedanken gemacht und man spürt, dass sie sich auch mit Feng Shui beschäftigt haben!

Wie werde ich empfangen?

Der Empfang – hier läuft man nicht einfach auf die Rezeption zu, hier wird man durch eine große Glastüre schon von außen darauf vorbereitet, was einen innen erwartet, ein schöner Raum mit Mittelpunkt, der sich auch in der Deckengestaltung zeigt,  in dem man sich nicht verloren vorkommt. Die Rezeption und die Empfangstheke, freundlich gestaltet, sodann man sich gleich willkommen fühlt, man betritt den Raum sehr gerne. Das erste Ankommen, der erste Eindruck ist das wichtigste – ganz egal, ob es sich um eine Wohnung, Büro oder Hotel handelt. Und noch etwas ist mir positiv aufgefallen, dass auch die Akustik berücksichtigt wurde – man betritt hier nicht die HotelHALLE und hört schon von weitem, was andere Gäste erzählen. Auf die eigene Wohnung übertragen heißt das: gestalte deinen Eingangsbereich möglichst einladend, sodass du immer gerne nach Hause kommst.

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Lieblingsplätze

Gerne beobachte ich auch mich und andere, wo Liebingsplätze entstanden sind. Leicht zu erkennen ist das oftmals im Restaurant, wenn man die freie Platzwahl hat. Am liebsten sucht man sich dort einen Platz aus, von dem man alles gut übersehen kann, eine schöne Aussicht hat und man möglichst von hinten geschützt ist und auch vom Servicepersonal nicht ÜBER-sehen wird – eigentlich ganz einfach. Und dieses Gefühl und Wissen kann man auch ein seine eigene Wohnung übertragen, um sich einen Lieblingsplatz zu gestalten. Und es gibt natürlich auch Möglichkeiten durch passende Möbel sich seinen geschützten Platz in einem großen Raum zu schaffen – hier ist das klassische Beispiel der Lesesessel mit hoher Rückenlehne.

Ruheplätze

Und wenn man schon mal in einem schönen Hotel ein paar Tage verbringen darf, muss auch der Wellnessbereich ausgenutzt werden. Seit ein paar Jahren gibt es hier einen separaten Ruheraum, der eine ganz besonders schöne Atmosphäre hat:

  1. Ruhe!!!
  2. einen fantastischen rundumblick auf die Berge, man braucht nicht unbedingt ein Buch dabei zu haben
  3. ganz leise Hintergrundmusik (sehr angenehm, da besonders ausgewählt)
  4. ein frischer angenehmer Geruch (auch hier werden die Sinne bewusst angesprochen)
  5. bequeme Liegestühle – die so angeordnet sind, dass man nur auf die Berge sieht und nicht zu den anderen Gästen!

Schon beim Betreten des Raumes, möchte man am liebsten auf Zehenspitzen laufen um die Ruhe nicht zu stören, da man sich hier, wie in einer anderen Welt fühlt – so wie es eben im Urlaub auch mal sein soll – raus aus dem Alltag und Abschalten.

 

 

Und wie bekomme ich jetzt das Urlaubsgefühl mit nach Hause? Viele träumen vom Urlaub, dass es dort so schön ist und dass es ihnen dort so gut geht. Dann wäre doch auch zu überlegen, wie bekomme ich das Urlaubsgefühl mit nach Hause? Okay, Meer, Strand und Berge kann ich nicht mitnehmen, aber vielleicht das Wissen und Gefühl, was mir im Urlaub gut getan hat. An welchen Plätzen ich mich gut gefühlt habe und ich bin sicher in jeder Wohnung kann ein Stück „Urlaub“ entstehen.

… und morgen fängt meine neue Arbeitswoche wieder an – inspiriert und motiviert freue ich mich wieder darauf, aus Wohnungen ein Zuhause zu machen.

Herzliche Einrichtungsgrüße – Jeanette

 

 

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